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Werkbahnzug +GF+ im Mühlental.  1972                                Foto   Konzernarchiv G. Fischer



Die Strecke liegt auf dem Gebiet der Stadt Schaffhausen.



Die Eisen- und Stahlwerke Georg Fischer AG (+GF+) in Schaffhausen machten sich mit der Fittingherstellung, der halbautomatischen Nebenbahnkupplung sowie der Herstellung von Grossgussteilen einen guten Namen. Im Mühlental, das sich hinter dem Bahnhof Schaffhausen in nördlicher Richtung hinzieht, erstellte das Werk eine Stahlgiesserei, Werk I; eine Tempergiesserei, Werk III; eine Leichtmetallgiesserei, Werk IV, sowie Fabrikations- und Lagergebäude sowie Personalhäuser.
Ursprünglich wurden die internen Transporte sowie die Zufuhr von Material und die Abfuhr von Fertigprodukten mit Pferdefuhrwerken besorgt. 1910 waren 50 Pferde im Dienst der +GF+. Als diese Transportart an ihre Grenzen stiess plante man zusammen mit der Stadt Schaffhausen eine meterspurige, elektrische Trambahn zwischen dem Bahnhof und Birch (Logierhaus) im Mühlental. Parallel zum Trambetrieb sollte die +GF+ auf dieser Strecke eine Werkbahn zwischen der bereits vorhandenen Rollschemelanlage der Schaffhauser Strassenbahn SchSt (beim Güterbahnhof) und dem Mühlental betreiben.
Die Bahn wurde nach den Normalien der Strassenbahn erstellt und ebenfalls mit 600 Volt elektrifiziert.
Am 10. Juni 1913 konnte der Werkbahnbetrieb aufgenommn werden und am 18. Juni der Trambetrieb Bahnhof  -  Logierhaus.
In den ersten Betriebsjahren kamen auf den noch nicht elektrifizierten Werkanschlüssen auch Dampflok zum Einsatz. Die grösstenteils einspurige Tramstrecke war im Eigentum der SchSt und alle Werkbahngleise sowie einige Ausweichgleise im Eigentum der +GF+.
Neben dem Transport von Normalspurwagen auf Rollschemel wurden zwischen den SBB Güterhallen und den +GF+ Fabriken auch Schmalspurzüge mit Stückgut gefahren. Von der Rollschemelanlage im SBB Güterbahnhof mussten auf der Fahrt ins Mühlental zwei niedrige SBB Unterführungen passiert werden. Daher war es nur möglich offene Normalspurwagen zu transportieren. Anfänglich war diese Einschränkung kein Problem, in spätern Jahren jedoch wurden immer mehr Güter in gedeckten Wagen befördert und man war gezwungen die Waren im Güterbahnhof umzuladen. Auch interne Transporte zwischen dem Werk Ebnat und dem Mühlental sind vorgekommen. So wurde flüssiger Stahl in Giesspfannen von Ebnat ins Werk I befördert zur Herstellung von Grossgussteilen.

1957 konnte dann auf der Nordseite des SBB Bahnhofs eine neue Rollschemelanlage für die Transporte ins Mühlental erstellt werden. Damit endete die Gleisverbindung zur SchSt. Der Trambetrieb ins Mühlental musste eingestellt werden und auch die Transporte auf der Schiene zum +GF+ Werk Ebnat und zu den SBB Güterhallen waren nicht mehr möglich. Die Tramstrecke ins Mühlental ging ins Eigentum der +GF+ über.

Interne Transporte gab es auch mit Schmalspurwagen. So wurden Schrotttransporte vom Lagerplatz Birch zuhinterst im Mühlental zu den Stahlgiessereien mit Kippwagenzügen ausgeführt. Formsand, Kohle und Halbfabrikate wurden ebenfalls mit der Werkban transportiert. Zu diesem Zweck war ein Bestand von gegen hundert Schmalspurwagen vorhanden. Diese internen Transporte wurden dann ab den 70er Jahren vom Lastwagen übernommen. Es verblieb somit nur noch die Zu- und Abfuhr der Normalspurwagen. Als es unumgänglich wurde die zur Eröffnung angeschafften elektrischen Triebfahrzeuge zu ersetzen wählte man eine Diesellok um auch Krananlagen einfacher befahren zu können.

Während vorerst die Elektrolok noch in Betrieb standen wurden diese ab ca. 1981 abgestellt und die Fahrleitungen abgebaut. Zur selben Zeit wurde der hinterste Streckenteil zwischen Chessel und Birch eingestellt und abgebrochen. Das beim Pilgerbrunnen liegende Depot war nun auf der Schiene nicht mehr erreichbar und das Rollmaterial musste in Fabrikhallen unterhalten werden. Gütertransporte wurden nur noch mit Normalspurwagen auf Rollschemel abgewickelt. Der schmalspurige Güterwagenbestand wurde abgebrochen. Der K 116 blieb als einziger Güterwagen bis heute erhalten.

1993 wurden die Stahlgiessereien im Mühlental geschlossen und damit auch der Rollschemel-betrieb eingestellt, womit der Betrieb der +GF+ Werkbahn im Mühlental ein Ende fand.
Das +GF+ Werk im Ebnat welches früher durch die SchSt ebenfalls mit Rollschemel bedient wurde erhielt nach der Einstellung des Rollschemelbetriebes der Schaffhauser Strassenbahn 1970 einen Normalspuranschluss.



Die ursprüngliche Abzweigung der Mühlentalstrecke vom bestehenden Tramnetz und damit auch vom Güterbahnhof lag östlich der Adlerunterführung.
1957 wurde vorne im Mühlental und direkt am SBB Personenbahnhof eine neue Rollschemelanlage erstellt. Vo hier aus verlief die Strecke (mit wenigen Ausnahmen am Streckenende) in der Mühlentalstrasse. Bei den +GF+ Werken links und rechts der Strasse zweigte eine grosse Zahl von Wekgleisen ab, die im Laufe der Jahre mit den erfolgten Werkumbauten auch ihre Lage und Anzahl änderten.
Die Strecke war grösstenteil einspurig und wies etliche Ausweichstellen auf. Das zweigleisige Depot der +GF+ Werkbahn befand sich etwa in Streckenmitte beim Pilgerbrunnen. Am Streckenende beim Logierhaus befanden sich Lagerhallen sowie Lagerplätze für Eisenschrott. Bis 1957 hatte hier auch das Tram seinen Endpunkt.
Abgesehen von kombinierten Bahn-/Strassenbrücken gab es keine Kunstbauten.

Streckenskizze                                                                                 map.search.ch


Die Rollschemelanlage beim SBB Bahnhof.



Mit der Verlagerung der Fabrikationsstätten vom Mühlental nach Ebnat wurden etliche Fabriken abgebrochen, andere anderweitig genutzt. Auch die Strasse im Mühlental wurde ausgebaut. Von der ehemaligen Rollschemelanlage beim Bahnhof bis zum Logierhaus ist vom Gleis nichts mehr zu sehen. Das Gelände der Rollschemelanlage wurde vollständig überbaut.
Bei den ehemaligen Werken I - III und beim Kesselhaus gibt es noch sichtbare Gleisfragmente. Auch am Streckenende beim Logierhaus sind noch längere Gleisreste vorhanden. Im Depot beim Pilgerbrunnen, das nun andern Zwecken dient, liegen ebenfalls noch Gleise.
Ein kurzes Gleisstück mit Schotterbett neben der Strasse im Birch soll wohl an die Werkbahn erinnern, liegt jedoch mehrere Meter neben dem ehemaligen Trassee.



Betriebsaufnahme      Güterbahnhof SBB  -  Birch                                        1913
                                   Neue Rollschemelanlage Bahnhof SBB                      1957
Betriebseinstellung    Einstellung Trambetrieb  Bahnhof  -  Birch               1957
                                   Werkbahn Birch  -  Stahlgiesserei (Kessel)               1980
                                   Stahlgiesserei  -  Bahnhof SBB                                  1993
Streckenabbruch                                                                                    anschliessend  1)
Streckenlänge  Bahnhof SBB  -  Birch (Logierhaus)                                      3,3  km
Werkbahnstrecken  (ohne Hauptstrecke)  ca.                                                 8  km
Spurweite                                                                                                       1000  mm
Grösste Neigung                                                                                               45  0/00
Kleinster Kurvenradius                                                                                    28  m
Tiefster Punkt der Strecke   (Rollschemelanlage)                                         403  m.ü.M.
Höchster Punkt der Strecke  (Logierhaus)                                                     461  m.ü.M.
Anzahl Weichen    1925                                                                                     66
Bremssystem                                                                                                   Druckluft
Kupplungssystem                                                                 +GF+ Nebenbahnkupplung
Betriebsart          Elektrisch  2)                                                                   1913  -  1981
                            Diesel                                                                               1980  -  1993
Stromsystem                                                                                                  Gleichstrom
Spannung                                                                                                           600  V
1)  auf Werkgelände Gleise zum Teil noch erhalten.
2)  In den ersten Jahren kamen auf noch nicht elektrifizierten Strecken Dampflok zum Einsatz.



Triebfahrzeuge

TypNr.BaujahrLieferfirmenLänge GewichtLeistungin Betrieb bis
G 3/3     
79   
1887       SLM                  5,40  m    
15  t       
120  PS     1921 Abbruch  1)
G 3/3801890SLM5,49  m16  t140  PS1921 Abbruch  2)
Ge 4/4751913SLM / MFO8,85  m29  t180  PS1980 an BC  3)
Ge 4/4761913SLM / MFO8,85  m29  t180  PS1980 an BC  4)
Ge 2/2771915SIG / MFO6,66  m14  t  90  PS1968 Abbruch
Ge 2/2781921SIG / MFO6,66  m15  t  96  PS1980 an BC  5)
Gm 2/2  51972Schöma6,96  m
21  t240  PS
1999 an AB  6)

1)  Dampftramwaylok, 1887 von der Birsigtalbahn BTB in Betrieb genommen und 1911 an die +GF+ verkauft zum Bahnbau und Bedienung noch nicht elektrifizierter Strecken.

2)  Dampftramwaylok, 1890 von der BTB in Betrieb genommen und nach einem kurzen Einsatz auf der Frauenfeld - Wil Bahn 1917 von der +GF+ übernommen. Einsatz wie Nr. 79.

Nicht bestätigt ist die kurze Anwesenheit einer Tramwaylok der Genfer Strassenbahn.

3)  Die Ge 4/4 75 ist bei der BC betriebsfähig erhalten.

4)  Die Ge 4/4  76 diente als Ersatzteilspender und wurde noch 1980 abgebrochen.

5)  Die Lok wurde noch 1980 an einen privaten Sammler nach Frankreich weiter verkauft.

6)  Die Diesellok kam beim Bau des Arlberg-Strassentunnel zum Einsatz und konnte nach erfolgter Umspurung von 900 mm auf 1000 mm bei der +GF+ Werkbahn in Betrieb genommen werden. 1999 gelangte die Lok zur Apppenzellerbahn AB, nun Tm 2/2 98.


Güterwagen                  Stand 1964

Typ    Nr.BaujahrLieferfirmaLängeGewichtLadegewichtin Betrieb bis
K
116               
  1913         SWS          
7,97  m 
  6,2  t     
     10  t          vorhanden  7)
M136 - 139  1917   SWS8,03  m  4,9  t     10  tAbbruch  8)
M140 - 146  1912   SWS6,46  m  4,1  t     10  tAbbruch  8)
M147 - 148  1912   SWS6,86  m  4,1  t     10  tAbbruch  8)
OM161  1929   SIG11,65  m  9,3  t        20  tAbbruch  8)
OC171  1924   SIG10,00  m 13,4  t     20  t1964 an FW
O1191 - 193  1913   SIG4,07  m  1,6  t      4  t9)
M194  1915   SIG4,07  m  1,8  t      3  t9)
M196 - 197  1915
   SIG3,80  m  1,9  t      4  t9)
O1200,204,215  1915
   SIG4,07  m  1,6  t      4  t9)
S201 - 203  1915
   SIG4,07  m  2,0  t     4  tKippwagen 9)
S206-208,211  1915
   SIG4,07  m  2,0  t     4  tKippwagen 9)
S212,214,217  1915
   SIG4,07  m  2,0  t     4  tKippwagen 9)
S218,223,224  1915
   SIG4,07  m  2,0  t     4  tKippwagen 9)
S226,227,231  1915
   SIG4,07  m  2,0  t     4  tKippwagen 9)
S233,236  1915
   SIG4,07  m  2,0  t     4  tKippwagen 9)
S219,251-256  1917
   SIG3,80  m  2,1  t     4  tKippwagen 9)
S258-279  1917   SIG3,80  m  2,1  t     4  tKippwagen 9)
S280-284  1944   SIG3,80  m  2,1  t     4  tKippwagen 9)

7)  Der jahrelang beim Logierhaus aufgestellte K 116 wurde restauriert und 2015 im Gebäude der Medipack AG (ehemals Werk III der +GF+) aufgestellt.

8)  Diese Wagen wurden bis 1980 abgebrochen.

9)  Diese Wagen wurden nach 1980 abgebrochen.

1925 waren 74 Kipp- und Plattformwagen vorhanden.


Rollschemel

Typ  Nr.Baujahr  Lieferfirma   Länge  Gewicht  Ladegewicht
OR91-92,99  
1912   
    SIG    
7,83  m   
    6,7  t   
        30  t  10)
OR981912    SIG10,40  m    7,5  t        30  t
OR1001914    SIG10,40  m    7,4  t        30  t
OR101-1021920    SIG8,03  m    6,8  t        30  t
OR103-1051929    SIG8,03  m    7,0  t        30  t
OR106-1071942    SIG10,40  m    6,9  t        30  t
OR108-1111958    SIG10,40  m    7,8  t        40  t

10)  Die OR 93 - 97 wurden 1930 an die SchSt und CGTE verkauft.

Als 1970 der Güterverkehr auf der Städt. Strassenbahn Schaffhausen eingestellt wurde übernahm die Werkbahn +GF+ einige Rollschemel.

OR  80       1913    SIG      10,40  m     6,2  t          30  t
OR  81-83       1911/12    SIG      10,80  m     5,8  t          30  t
OR  86-87       1920    SIG      11,40  m     6,5  t          30  t
OR  89-90       1929    SIG      11,40  m     6,5  t         30  t

Einige Rollschemel gelangten 1993 zur CJ, die übrigen wurden abgebrochen.



Bauplan der Strassenbahn (rot) und der Werkbahn (grün) beim Werk I und II.
Im Kessel mit dem Gaswerk, der Sandrampe und dem Werk III.
Beim Pilgerbrunnen. Rechts das Lokdepot und die kurze Doppelspur.
Situation am Streckenende beim Logierhaus.               
Entwurf für eine zweiachsige Lok durch SIG.
Planskizze einer Weiche für die Werkbahn.                  Alle Bilder  Konzernarchiv G. Fischer



Blick auf den Güterbahnhof Schaffhausen 1964. Zu diesem Zeitpunkt benützte die +GF+ Werkbahn allerdings bereits die neue Rollschemelanlage beim Personenbahnhof. Ganz rechts der Schmalspurteil mit der Rollschemelanlage. Ein Rollschemelzug der SchSt fährt vom Ebnat kommend zum Güterbahnhof. Ebenfalls sichtbar ein Triebwagen der Schaffhausen - Schleitheim Bahn StSS sowie beim Güterschuppen der Fe 4/4 der VBSch.   Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Der Schmalspurteil im Güterbahnhof.      1966                    Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Ein Rollschemelzug der SchSt im Güterbahnhof.      1970                      Foto  H.R. Schweizer
Einfahrt eines +GF+ Rollschemelzuges in den Güterbahnhof.   1956                                                                                                                             Foto  Stadtarchiv Schaffhausen
Die Unterführung an der Etzwilerstrecke. Im Hintergrund der Güterbahnhof. Das linke Gleis führt in die Bahnhofstrasse, das rechte zum Tramdepot. Diese, sowie die Unterführung beim Personen-bahnhof verhinderten mit ihrer beschränkten Höhe den Transport von gedeckten Güterwagen auf Rollschemel.                                                  Foto  Stadtarchiv Schaffhausen
+GF+ Rollschemelzug beim SBB Bahnhof.   ca 1950                Foto  Stadtarchiv Schaffhausen
Der Bau der neuen Rollschemelanlage beim SBB Personenbahnhof  wurde begonnen. Im Vorder- grund die neue Unterführung beim Bahnhof. Rechts in der Mühlentalstrasse die Tram- und Werkbahngleise. Bereits sind einige Meter Normalspurgleis zu den künftigen Umsetzanlagen verlegt.      1955                                                        Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Die neue Rollschemelanlage kurz nach der Fertigstellung. Der SBB                                 Personenbahnhof liegt im Hintergrund quer zur Rollschemelanlage.                                     1957                                     Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Die Anlage 1958. Bereits sind die Gleise vorne in der Mühlentalstrasse entfernt. Die Werkbahn hat keine Verbindung mehr zum Tramnetz.                       Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Hochbetrieb an der Rollschemelanlage. 1963 Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Abgestellte Rollschemel im hindersten Gleis bei der Güterabfertigung.   1957                                                                                                     Foto Konzernarchiv G. Fischer
Mit der Eisenstange wird der Wagen zurück aufs Normalspurgleis bewegt.   1957                                                                                                          Foto Konzernarchiv G. Fischer
In der Rollschemelanlage.      1957                                       Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Die Ge 4/4 Nr. 75 in der Rollschemelanlage.                          Foto  P. Sutter Tramclub Basel
Stelldichein der Ge 4/4 Nr. 76 und 75 sowie der Ge 2/2 Nr. 78.  Foto P. Sutter Tramclub Basel
Die Ge 4/4 Nr. 76 fährt von der Mühlentalstrasse in die Rollschemelanlage.     1972                                                                                                           Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Rollschemelzug bereit zur Fahrt ins Mühlental.  1972                Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Ge 4/4 Nr. 76 mit Schüttgutwagen in der Rollschemelanlage.    Foto  P. Sutter Tramclub Basel
Tm 2/2 Georg 5 mit Grossgussteil.                                                   Foto  H.R. Schweizer
Tm 2/2 Georg 5 in der Rollschemelanlage.   1980                   Foto  P. Sutter Tramclub Basel
Tm 2/2 Georg 5 vor der Fahrt ins Mühlental.    1980            Foto  P. Sutter Tramclub Basel
+GF+ Werkbahnzug unten im Mühlental.                               Foto  P. Sutter  Tramclub Basel
Abbruch der Kohlenschuppen 1943.                                Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Vor dem Abbruch des Kesselhauses 1943. Hinter dem Gebäude ein Kippwagenzug.                                                              Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Werk I (Stahlgiesserei) im Ausbau.                                       Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Rollschemelzug im Mühlental.                                        Foto  Stadtarchiv Schaffhausen
Rollschemelzug beim Werk I.                                           Foto  Konzernarchiv G. Fischer
+GF+ Zug Richtung Bahnhof beim Werk I.                           Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Beim Werk I.    1972                                                       Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Beim Werk III.   1972                                                       Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Das Verwaltungsgebäude der +GF+ mit Werkbahn.  1912         Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Felsabtrag für Werknaubau mit Kippwagen der +GF+.   1919            Konzernarchiv G. Fischer
An der Verladerampe des Fittingmagazins.  1957                Foto   Konzernarchiv G. Fischer
Beim alten Fittingmagazin.   1940                                      Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Am Fittingmagazin.   1940                                               Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Die Gasfabrik 1925. Vorne links ein M -Wagen auf der Rampe mit den Sandsilos. Auf der Strasse sind zwei +GF+ Züge unterwegs.                                         Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Im Areal der Gasfabrik. Interessant die Kranbahn mit dem mitfahrenden Führer. Links die Sandsilos.   1947                                                            Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Das Kohlenlager bei der Gasfabrik.    1947                           Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Blick auf die Rampenstrecke zu den Sandsilos im Gaswerkareal.    1932                                                                                                                       Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Das neue Gaswerk im Kessel.   1957                                   Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Das Kohlenlager beim neuen Gaswerk mit Kippwagenzug. 1957   Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Die Ge 2/2 Nr. 77 mit Giessereiprodukten am Haken.  1915     Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Derselbe Zug wie oben nun auf gerader Strecke.  1915        Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Werkbahnzug mit leeren Kippwagen.     1976                                            Foto  H.R. Leu
Ge 4/4 Nr. 75 mit Niederbordwagen.   1976                                                Foto H.R. Leu
Eine Ge 2/2 Nr. 77-78 auf Leerfahrt.   1941                         Foto  Konzernarchiv G. Fischer
In den ersten Betriebsjahren waren zur Bedienung noch nicht elektrifizierter Werkanschlüsse ehemalige Birsigtalbahn Tramwaylok im Einsatz.    1916        Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Die G 3/3 Nr. 80, wohl die einzigen Tramwaylok mit +GF+ Kupplung.                                   1917                                    Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Die Werkbahner vor der Lok Nr. 79.    1913                         Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Gemischter Zug unterhalb Birch, noch mit den Rutenstromabnehmer.    1914                                                                                                              Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Tramzug in Richtung Birch beim Pilgerbrunnen. Rechts die Zufahrt zum +GF+ Depot mit abgestellten Wagen.                                                       Foto  Konzernarchiv G. Fischer
Das +GF+ Depot Pilgerbrunnen am Beginn der kurzen Doppelspurstrecke.                                                                                                                           Foto  H.R. Schweizer
Die Ge 4/4 Nr. 75 beim Depot.                                                    Foto  H.R. Schweizer
Der M 161 abgestellt im Depotgelände.                                         Foto  H.R. Schweizer
Die Gm 2/2 Georg 5 schleppt die des Stromabnehmer beraubte Ge 2/2 Nr. 78 zum Verlad und Verkauf nach Frankreich.                                                              Foto  H.R. Schweizer
Die Ge 4/4 Nr. 75 im Werk IV Birch. Rechts die Kehrschlaufe.                Foto  H.R. Schweizer
Festhalten der Schutz-Federweiche im Werk IV.                Foto  H.R. Schweizer
Die beiden Ge 4/4 Nr. 75 und 76 vor dem Werk IV.                Foto  P. Sutter Tramclub Basel
Im Areal der Giesserei Werk IV.                                         Foto  P. Sutter Tramclub Basel
Wekbahnzug im Birch beim Werk IV.                                 Foto   Konzernarchiv G. Fischer
Auf der kurzen Eigentrasseestrecke beim Logierhaus.           Foto  P.Sutter Tramclub Basel
Mit Alteisen beladene Wagen im Schrottlager beim Logierhaus.            Foto  H.R. Schweizer
Rangierarbeiten im Schrottlager beim Logierhaus Birch.          Foto  P. Sutter Tramclub Basel
Die Ge 2/2 Nr. 78 abgestellt beim Logierhaus Birch.                         Foto  H.R. Schweizer
Verschiedene M Wagen mit Schrott beim Logierhaus Birch.                 Foto  H.R. Schweizer
Werkbahnzug abgestellt am Streckenende beim Logierhaus.              Foto  H.R. Schweizer
Im Schrottlager beim Logierhaus.                                        Foto P. Sutter Tramclub Basel
Eine Seltenheit, Kippwagen mit +GF+ Kupplungen.                            Foto  H.R. Schweizer
Ein Tramwagen in der Endstation Birch (Logierhaus).  1955                   Foto  E. Christen



Da die Hauptstrecke der Tram- und Werkbahn zwischen Bahnhof SBB und dem Logierhaus fast vollständig in der Mühlentalstrasse lag ist von diesen Gleisen längst nichts mehr vorhanden. Sichtbar sind jedoch noch einige Werkanschlussgleise.

Das Werk I (Stahlgiesserei) mit den beiden Anschlussgleisen. Die Hauptstrecke lag rechts in der Strasse, da wo heute das Trottoir liegt.
Im Areal verzweigt sich das rechte Gleis abermals (liegt unter den Containern).
Das noch vorhandene Gleis bei einer Werkhalle.....
das sich weiter hinten ebenfalls verzweigt.
Die Heizzentrale (ehemaliges Gaswerk) mit den schwach sichtbaren Anschlussgleisen.
Die Gleise im Areal der Heizzentrale. Rechts an der Mauer lagen die Sandkasten mit dem oben liegenden Beschickungsgleis.
Bei der Heizzentrale.
Gleis entlang des Gebäudes.
Der ehemalige Lokschuppen beim Pilgerbrunnen blieb unverändert.
Die Gleise im Lokschuppen liegen auch heute noch.
Unterhalb Birch liegt dieses kurze Gleisstück als Erinnerung an die +GF+ Werkbahn.
Am Streckenende im Areal des ehemaligen +GF+ Lagerplatzes. Das Streckengleis lag ganz rechts und etwas tiefer.
Die noch erhaltenen Lagerhallen. Heute wird das Areal vom Baudienst der Stadt Schaffhausen genutzt und ist nicht frei zugänglich.
Die letzte der noch erhaltenen +GF+ Lagerhallen. Auf der linken Seite lagen 4 parallele Stumpengleise.
Das letzte noch erhaltene Gleisstück hinter der Lagerhalle entlang der Hauptstrasse.
Alle Fotos:      J. Ehrbar               2014



Die Ge 4/4 Nr. 75 in den letzten Betriebsjahren bei +GF+. 1980 gelangte sie zusammen mit ihrer Schwester Nr. 76 zur Museumsbahn Blonay - Chamby BC.       Foto P. Sutter, Tramclub Basel
Die Ge 4/4 Nr. 75 in Betrieb bei der BC. Die Nr. 76 diente als Ersatzteilspender und wurde abgebrochen.   2008                                                                 Foto  H.P. Teutschmann
Nach der vollständigen Einstellung der Werkbahn konnte die Diesellok Tm 2/2 Georg 5 1999 an die Appenzellerbahn AB verkauft werden.                            Foto  P. Sutter, Archiv Tramclub Basel  
Bei der AB erhielt die Lok die Nr. 98 und steht für Bauzüge und Rangierdienst im Einsatz. 2008                                                                                    Foto  H.P. Teutschmann
Der K 116 hat als einziger Güterwagen bis heute überlebt. Er war jahrelang im Areal beim Logierhaus abgestellt.                                                                      Foto  H.R. Schweizer
Nach sorgfältiger Restaurierung durch den Museumsverein SH konnte der K 116 im ehemaligen Werk III bei der Medipack AG aufgestellt werden.            Foto  Museunsverein SH




                                   




50 Jahre +GF+ Werkbahn  1913  - 1963                                               +GF+ Konzern

Die Schaffhauser Strassenbahn: Geschichte und Rollmaterial          Jürg Zimmermann



                                  

 
   
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