Archiv der Kategorie: Zusätzliche Bahnen

Aarau – Suhr (SBB)

Hier liegt die Strecke

Suhr liegt an der Strecke Lenzburg – Zofingen.

Gesellschaft   Schweiz. Bundesbahnen SBB
Betriebsaufnahme                   1877
Streckenlänge                  4,2  km
Spurweite                1435  mm
Betriebsart                Elektrisch
Umspurung                   2010
Neue Spurweite                1000  mm
Betriebsart                Elektrisch
Neue Gesellschaft Wynen- und Suhrentalbahn WSB

 

Streckenskizze                                                                 Google Earth

Zwischen Aarau und Suhr lagen die Strecken der SBB und der schmalspurigen WSB nahe beieinander. Da die WSB den wesentlich dichteren Fahrplan anbietet gingen die Frequenzen der SBB Strecke derart zurück, dass eine Betriebseinstellung unumgänglich wurde. Für die WSB, deren Gleis zum Teil in der Strasse lag, bot sich nun die einmalige Gelegenheit ihr Schmalspurgleis auf das SBB Trassee zu verlegen. Der Personenverkehr auf der SBB Strecke wurde bereits 2004 eingestellt, der Güterverkehr 2007.

Bilder vor der Umspurung

Noch nicht vorhanden!

 

Bilder nach der Umspurung

Noch nicht vorhanden!

 

 

 

Literatur

Schienennetz Schweiz,  AS Verlag

Reinach SBB – Menziken SBB (SBB)

Hier liegt die Strecke

Menziken ist Endstation der WSB ab Aarau.

Gesellschaft    Schweiz. Bundesbahnen SBB
Betriebsaufnahme                   1906
Streckenlänge                 2,3  km
Spurweite                1435  mm
Betriebsart                Elektrisch
Umspurung              2001 / 2002
Neue Spurweite                 1000 mm
Betriebsart                Elektrisch
Neue Gesellschaft Wynen- und Suhrentalbahn WSB

 

Streckenskizze                                                                                         map.search.ch

Wegen der schlechten Auslastung musste die SBB Strecke Beinwil – Beromünster 2001 eingestellt werden. Zwischen Reinach und Menziken-Burg verkehrte, wenige Meter von der SBB Strecke entfernt, die schmalspurige WSB im Planum der Hauptstrasse. Mit dem Abbruch der Normalspurstrecke bot es sich an auf dem SBB Trassee ein Schmalspurgleis für die WSB zu erstellen und die Strassenstrecke aufzuheben.

Bilder vor der Umspurung

Noch nicht vorhanden!

 

Bilder nach der Umspurung

Noch nicht vorhanden!

 

 

 

 

Literatur

Schienennetz Schweiz,  AS Verlag

Rheineck – Ruderbach, Talstation Drahtseilbahn (AB/RhW)

Hier liegt die Strecke

Rheineck liegt an der Strecke Rorschach – St. Margrethen.

Gesellschaft Bergbahn Rheineck – Walzenhausen
Betriebsaufnahme                     1909
Streckenlänge                    0,8  km
Spurweite                  1435  mm
Betriebsart            Elektrisch / Benzin
Umspurung                      1958
Neue Spurweite                   1200 mm
Betriebsart                   Elektrisch

 

Streckenskizze Google Earth

Von der SBB Station Rheineck zur Talstation der Standseilbahn nach Walzenhausen benötigte man zu Fuss gute 10 Minuten. Um die Verbindung attraktiver zu machen, erstellte man eine normalspurige, elektrische Verbindungsbahn. Es wurden zwei Triebwagen angeschafft, ein Elektro- und ein Benzin TW. Obschon ursprünglich vorgesehen war, Güterwagen von der SBB zu übernehmen und bis zur Seilbahnstation zu transportieren wurde die Verbindungsweiche zur SBB Anlage nie eingebaut. Die zunehmend mit Alterserscheinungen kämpfende Bahn, die Standseilbahn fuhr noch mit Wasserballast, suchte ein neues Betriebskonzept ohne Umsteigen in der Talstation. Die Lösung war eine durchgehende Bahnstrecke in der Standseilbahnspur von 1200 mm mit einer Zahnstangenstrecke an Stelle der Seilbahn und einem einzigen Zahnrad- und Adhäsionstriebwagen. Das Konzept hat sich bis heute bewährt. Die RhW wurde später in die AB integriert.

Bilder vor der Umspurung

 

Bilder nach der Umspurung

 

 

 

Literatur

Schienennetz Schweiz,  AS Verlag
Bahnen ins Appenzellerland, Verlag Motorbuch

 

 

 

 

 

 

 

 

Saignelégier – Glovelier (CJ/RSG)

Hier liegt die Strecke

Glovelier liegt an der Strecke Delémont – Porrentruy.

Gesellschaft Saignelégier – Glovelier  RSG
Betriebsaufnahme                1904
Streckenlänge              24,7  km
Spurweite             1435  mm
Betriebsart               Dampf
Umspurung                1953
Neue Spurweite             1000  mm
Betriebsart             Elektrisch
Neue Gesellschaft  Chemin de fer du Jura  CJ

 

Streckenskizze                                                                             map.search.ch

Im Berner Jura gab es nach dem zweiten Weltkrieg zwei private Schmalspurbahnen sowie zwei private Normalspurbahnen. Alle Gesellschaften waren stark defizitär, vernachlässigt und teilweise noch mit Dampfbetrieb. Alle vier Bahnen stellten ein Gesuch um finanzielle Hilfe an den Kanton. Dieser war einverstanden die Bahnen zu sanieren, machte jedoch zur Bedingung dass die vier Unternehmen zu einer einzigen Gesellschaft fusionierten und die Strecke Saignelégier – Glovelier auf Meterspur umgebaut werde, um ein einheitliches Meterspurnetz zu erhalten. (Die Bahn Porrentruy – Bonfol blieb als Normalspur erhalten da sie nicht in derselben Region liegt).

Bilder vor der Umspurung

Noch nicht vorhanden!

 

Bilder nach der Umspurung

Noch nicht vorhanden!

 

 

 

 

Literatur

100 ans des chemins de fer du Jura,  Verlag CJ
Schienennetz Schweiz,  AS Verlag

 

 

 

 

Wohlen – Bremgarten West (BD/SBB/WB)

Hier liegt die Strecke

Wohlen liegt an der Strecke Lenzburg – Rotkreuz.

Gesellschaft   Schweiz. Bundesbahnen SBB
Betriebsaufnahme                   1876
Streckenlänge                  6,6  km
Spurweite                1435  mm
Betriebsart                  Dampf
Einbau einer 3. Schiene                   1912
Verpachtung der Strecke an die BD                   1912
Neue Spurweiten   (Dreischienengleis)        1435 und 1000  mm
Betriebsart                Elektrisch / Diesel
Neue Gesellschaft  Bremgarten-Dietikon Bahn BD

 

Streckenskizze                                                              Google Earth

1910 konnte die BD die Strecke Wohlen – Bremgarten West von der SBB in Pacht nehmen, um den direkten Verkehr Dietikon – Wohlen einzuführen. In diesem Fall wurde zwar die Normalspur belassen, sie diente weiterhin dem Güterverkehr der ebenfalls durch die BD betrieben wurde. Der Personenverkehr jedoch wurde auf Schmalspur umgestellt (Dreischienengleis). Mit dieser Massnahme wurde es möglich dass die BD ihre Schmalspurzüge von Dietikon via Bremgarten bis nach Wohlen führen kann.
2015 fuhren zum letzten Mal (wegen dem massiven Einbruch im Güterverkehr) Normalspur-Güterzüge zwischen Wohlen und Bremgarten West. Ab 2016 wurde die dritte Schiene (Normalspur) demontiert und somit die Strecke rein schmalspurig.

Bilder vor der Umspurung

Bilder nach der Umspurung

 

 

 

Literatur

Schienennetz Schweiz,  AS Verlag
Bremgarten – Dietikon Bahn,  Leutwiler Verlag

Zürich HB – Zürich Letten – Stadelhofen

Hier liegt die Strecke

Zürich

Geschichte

Die Strecke Zürich – Letten – Stadelhofen – Rapperswil wurde 1894 durch die Schweizerische Nordostbahn NOB eröffnet. 1902 kam die NOB zur SBB und 1926 wurde dann die Strecke elektrifiziert. Mit dem Bau der unterirdischen Durchmesser S-Bahnstation in Zürich HB wurde ein neuer Tunnel direkt von der neuen S-Bahnstation bis zur Station Stadelhofen erstellt. Damit wurde die Strecke Zürich HB via Station Letten und Lettentunnel überflüssig und eingestellt.

Streckenführung

Im Vorbahnhof Zürich führte die Rapperswiler Strecke zum Aussersihler Viadukt. An diesen angelehnt, jedoch etwas tiefer auf schönem Viadukt ging’s über das Industriequartier und im Bogen über die Limmat. Beim Elektrizitätswerk war man bereits in der Station Letten. Etwa 300 m Limmataufwärts begann der Lettentunnel. Das südliche Portal befand sich direkt in der Station Stadelhofen. Die Strecke war einspurig.

Die Fahrzeit Zürich HB – Letten betrug um die 4 Minuten.

Streckenskizze

Was blieb erhalten? Stand 2021

Der grosse Viadukt über dass Industriequartier und die Brücke über die Limmat blieben erhalten und sind zu einem wunderbaren Füssgängerweg ausgebaut. Das Trassee bis zum Lettentunnel ist ebenfalls erhalten. Auch das Stationsgebäude steht noch und dient nun andern Zwecken. Der Lettentunnel wurde aus Stabilitätsgründen verfüllt. Das untere, nun zugemauerte Tunnelportal ist noch sichtbar. In Stadelhofen ist vom Lettentunnel durch den Bau des Hirschengrabentunnels nichts mehr zu sehen.

Bahnwandern 2021

Noch nicht vorhanden!

 

Allgemeine Daten

Betriebsaufnahme             1894
Betriebseinstellung             1989
Streckenabbruch             1995
Ersatzbetrieb   neue Tunnelstrecke ab Tiefbahnhof Zürich HB
Streckenlänge           5,7  km
Aufgehobene Stationen / Haltestellen               1
Betriebsart          Elektrisch

 

Stationsskizze

Bilder aus der Betriebszeit

Noch nicht vorhanden!

Fahrplanausschnitt 1984

Fotos nach der Betriebseinstellung  (Spurensuche 2021)

 

 

 

 

Literatur

Schienennetz Schweiz,  AS Verlag

 

 

 

 

 

Weesen – Näfels

Hier liegt die Strecke

Weesen liegt am Westende des Walensee.

Geschichte

1859 eröffneten die Vereinigten Schweizer Bahnen VSB die Strecke Rüti ZH  – Rapperswil – Ziegelbrücke- Weesen – Glarus sowie Weesen – Sargans. 1875 wurde durch die Schweizerische Nordostbahn NOB die Strecke Zürich – Ziegelbrücke – Näfels eröffnet. Also auch hier zwei sich konkurrierende Linien im Glarnerland zwischen Ziegelbrücke und Näfels. 1902 gingen die beiden Strecken der VSB und NOB zur SBB. Da die direkte Linie ins Glarnerland den Hauptverkehr an sich zog, war die SBB gezwungen die Strecke Weesen – Näfels 1931 einzustellen und abzubrechen. Später erhielt auch die Strecke Ziegelbrücke – Weesen – Mühlehorn eine gestreckte Linienführung. Die Station Weesen wurde an anderer Stelle neu aufgebaut. (Heute bereits wieder geschlossen).

Streckenführung

Nach verlassen der Station Ziegelbrücke verlief die Strecke am Rande der Linthebene und ging dann in einer weiten Kurve nach Weesen und weiter Richtung Süden. Ueber die weite Ebene und dann entlang dem Linth Escher Kanal wurde Näfels erreicht. Kurz nach Weesen zweigte die Strecke nach Sargans ab, die später auch eine andere Linienführung erhielt. Die Strecke Weesen – Näfels war einspurig.

Streckenskizze

Was blieb erhalten. Stand 2021

In der weiten, landwirtschaftlich genutzten Ebene ist von dem Bahntrassee nichts mehr sichtbar. Das alte Stationsgebäude von Weesen wurde übrigens erst in den letzten Jahren abgebrochen.

Allgemeine Daten

Betriebsaufnahme          1859
Betriebseinstellung            1918
Streckenabbruch            1931
Ersatzbetrieb Strecke Ziegelbrücke – Näfels
Streckenlänge          4,0  km
Aufgehobene Stationen / Haltestellen             —-
Betriebsart            Dampf

 

Stationsskizze

Bilder aus der Betriebszeit

Noch nicht vorhanden!

Fotos nach der Betriebsumstellung  (Spurensuche)

Noch nicht vorhanden!

 

 

 

 

Literatur

Schienennetz Schweiz,  AS Verlag

Wettingen – Mellingen

Hier liegt die Strecke

Wettingen liegt an der Strecke Baden – Zürich.

Geschichte

Die Strecke Wettingen – Zofingen wurde 1877 von der Schweizerischen Nationalbahn SNB eröffnet. Sie war als Konkurrenzlinie zur Strecke Baden – Aarau der Schweizerischen Nordostbahn NOB vorgesehen. Doch bereits 1880 kam die Strecke nach dem Konkurs der SNB zur NOB. 1902 gelangte die NOB dann zur SBB. 1946 wurde die Strecke Othmarsingen – Wettingen elektrifiziert.
Der Personenverkehr Mellingen – Wettingen wurde 2004 auf die Strasse verlegt, der Güterverkehr blieb allerdings erhalten.

Streckenführung

Ab der Station Wettingen verläuft die Strecke nach Mellingen nördlich der Hauptstrecke nach Baden. Ueber eine Rampe wird die Hauptstrecke überquert und nach der Station Baden-Oberstadt wendet sich die Strecke nach Westen. Mit einer grossen S-Kurve wird die Station Mellingen erreicht wo ein Tanklager für Güterverkehr sorgt. Kurz nach Mellingen, beim Gruemet, wird die Strecke mit der Heitersberglinie zusammengeführt. Die Strecke ist einspurig.

Die Fahrzeit Wettingen – Mellingen betrug um die 11 Minuten.

Streckenskizze

Was blieb erhalten? Stand 2021

Da die Strecke noch Güterverkehr aufweist blieb die ganze Infrastruktur erhalten, auch die Stationsgebäude sind noch vorhanden.

Allgemeine Daten

Betriebsaufnahme             1877
Einstellung Personenverkehr             2004
Streckenabbruch   noch Güterverkehr
Ersatzbetrieb              Bus
Streckenlänge           7,9  km
Aufgehobene Stationen / Haltestellen               3
Betriebsart         Elektrisch

 

Stationsskizzen

Bilder aus der Betriebszeit

Noch nicht vorhanden!

Fahrplanausschnitt 1994

Fotos nach der Einstellung des Personenverkehrs

Noch nicht vorhanden!

 

 

 

 

Literatur

Schienennetz Schweiz, AS Verlag

Vallorbe – Grenze – (Pontarlier, F)

Hier liegt die Strecke

Vallorbe liegt an der Strecke Lausanne – Frasne.

Geschichte

1875 eröffnete die französiche PLM die internationale Strecke Pontarlier – Jougne – Vallorbe. Die Betriebsführung wurde an die schweizer Gesellschaft Jougne – Eclépens JE abgegeben. 1876 gelangte die Strecke zur Suisse-Occidentale SO und 1890 zur Jura-Simplon Bahn JS. Die Strecke war Bindeglied der Verbindung Paris – Lausanne – Mailand. 1903 wurde die Strecke dann von der SBB übernommen.
1915 wurde eine Parallelstrecke mit dem Tunnel Mont d’Or und wesentlich günstigeren Neigungsverhältnissen durch die PLM eröffnet. Fortan wurden die direkten Züge über die neue Linie geführt und der Strecke über Jougne verblieb nur noch der Lokalverkehr. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde der Personenverkehr 1939 eingestellt und ein Jahr später auch der Güterverkehr. 1942 wurde die Strecke auf schweizer Gebiet abgebrochen.
Währen des Krieges wurde der Tunnel von Jougne durch die französische Armee gesprengt und nach Kriegsende nicht wieder hergestellt.

1993 wurde der Verein Coni’Fer gegründet, welcher zwischen Hòpitaux-neufs und Fontaine Ronde die inzwischen abgebaute Strecke wieder herstellte. Es finden nun auf diesem Teilstück Dampffahrten statt.

Streckenführung

Die Strecke nach Jougne – Pontarlier verliess den Bahnhof Vallorbe gegen Osten. Die direkten Züge mussten daher in Vallorbe eine Spitzkehre machen. In einem grossen Bogen zog das Trassee Richtung Grenze bei Le Creux. Die Strecke war einspurig.

Streckenskizze

Was blieb erhalten? Stand 2021

Das Gleis auf schweizer Gebiet wurde als begehrtes Rohmaterial 1942 abgebrochen. Das Trassee jedoch ist beinahe vollständig erhalten geblieben.

Bahnwandern  2021

Vom Bahnhof Vallorbe geht man an den ausgedehnten Gleisanlagen zurück (Richtung Osten), dabei sieht man bereits am bergseitigen Hang das ansteigende Trassee ex PLM. Am Ende der Abstellgleise führt eine Strassenüberführung über die Doppelspur Richtung Le Day. Gleich nach der Brücke und über die ansteigende Strasse geht linkerhand ein schmaler Fussweg steil bergan (unten mit Steinstufen) ca. 50 Meter. Oben angekommen sind wir auf der Höhe der gemauerten, ehemaligen Strassenüberführung. Unten im Einschnitt das gut erhaltene und begehbare Trassee ex PLM. Bei der bald folgenden Kiesgrube muss das Trassee für eine kurze Strecke mit der unten parallel verlaufenden Strasse getauscht werden. Das Strässlein das wieder zum Trassee hoch führt ist als Wanderweg ex PLM Strecke ausgeschildert. Mit Ausnahme einer weiteren kurzen Umleitung auf einen parallelen Weg geht es nun alles auf dem Bahntrassee, teilweise im Wald, bis zur Grenze zu Frankreich. Nun kann man weiter wandern Richtung Jougne oder das Trassee verlassen und unten in der Nähe der Schweizer Zollstation von Le Creux den Bus zurück nach Vallorbe nehmen.

Wanderzeit Bahnhof Vallorbe bis Grenze ca. 40 Minuten.

Allgemeine Angaben

Betriebsaufnahme             1875
Einstellung Personenverkehr             1939
Betriebseinstellung             1940
Streckenabbruch             1942     (Strecke in der Schweiz)
Ersatzbetrieb              —-
Streckenlänge            3,2  km  (in der Schweiz)
Aufgehobene Stationen / Haltestellen              —-
Betriebsart             Dampf

Bilder aus der Betriebszeit

Fotos nach der Betriebseinstellung  (Spurensuche 2021)

Alle Fotos April 2021.

 

 

 

 

Literatur

Schienennetz Schweiz,  AS Verlag

Solothurn – Büren an der Aare

Hier liegt die Strecke

Solothurn

Geschichte

Die Strecke Solothurn – Büren a.A. – Busswil wurde 1876 durch die Schweizerische Centralbahn SCB eröffnet. 1902 Uebernahme durch die SBB. 1944 erfolgte die Elektrifikation. An der Strecke gab es einige Anschlussgleise zu Kieswerken und Industriebetrieben. Der Personenverkehr blieb immer bescheiden und 1993 wurde dieser auf die Strasse verlegt. Angeblich wurde damit eine bessere Erschliessung der Dörfer erreicht. 2003 stellte man auch den Güterverkehr ein. Ein Betrieb in Rüti a.A. wird jedoch weiterin mit Kesselwagen bedient. Die Strecke Solothurn – Büren a.A. hat nun den Status eines Anschlussgleises. Nach Einstellung des Güterverkehrs wurde die Fahrleitung in der ganzen Länge abgebaut. Die Teilstrecke Büren a.A. – Lyss steht weiterhin in Betrieb und wird durch die BLS betrieben.
Der Verein Dampfbahn Bern DBB  führte einige Zeit auf der stillgelegten Strecke Dampffahrten durch. Wegen einer schadhaften Brücke bei Büren a.A. mussten diese Fahrten jedoch aufgegeben werden.

Streckenführung

In Solothurn verlässt die Strecke nach Büren a.A. parallel  zur Strecke nach Burgdorf den Bahnhof und wendet sich dann nach Westen. Ohne grosse Neigungen folgt die Strecke in mehr oder weniger Distanz dem Lauf der Aare, zum Teil direkt neben der Autobahn. Es sind keine grösseren Kunstbauten vorhanden. Die Strecke ist einspurig.

Die Fahrzeit Solothurn – Büren a.A betrug um die 18 Minuten.

Streckenskizze

Was blieb erhalten? Stand 2021

Die ganze Infrastruktur blieb bis auf einige Stationsgleise und die nun abgebaute Fahrleitung erhalten. Auch die Stationsgebäude sind noch vorhanden. In Büren a.A. wurde die Strecke zweigeteilt, das heisst in das Stationsgleis wurde Seite Solothurn eine Lücke geschnitten und beidseitig ein Prellbock gesetzt. Somit sind in Büren keine durchgehenden Fahrten mehr möglich.

Allgemeine Daten

Betriebsaufnahme             1876
Betriebseinstellung             1993  (Güterverkehr 2003)
Streckenabbruch      noch erhalten
Ersatzbetrieb             Bus
Streckenlänge          15,4  km
Aufgehobene Stationen / Haltestellen               4
Betriebsart         Elektrisch

 

Stationsskizzen

Bilder aus der Betriebszeit

Fahrplanausschnitt 1993

Fotos nach der Betriebseinstellung

Noch nicht vorhanden!

 

 

 

Literatur

Schienennetz Schweiz,  AS Verlag