Zürich HB – Zürich Letten – Stadelhofen

Hier liegt die Strecke

Zürich

Geschichte

Die Strecke Zürich – Letten – Stadelhofen – Rapperswil wurde 1894 durch die Schweizerische Nordostbahn NOB eröffnet. 1902 kam die NOB zur SBB und 1926 wurde dann die Strecke elektrifiziert. Mit dem Bau der unterirdischen Durchmesser S-Bahnstation in Zürich HB wurde ein neuer Tunnel direkt von der neuen S-Bahnstation bis zur Station Stadelhofen erstellt. Damit wurde die Strecke Zürich HB via Station Letten und Lettentunnel überflüssig und eingestellt.

Streckenführung

Im Vorbahnhof Zürich führte die Rapperswiler Strecke zum Aussersihler Viadukt. An diesen angelehnt, jedoch etwas tiefer auf schönem Viadukt ging’s über das Industriequartier und im Bogen über die Limmat. Beim Elektrizitätswerk war man bereits in der Station Letten. Etwa 300 m Limmataufwärts begann der Lettentunnel. Das südliche Portal befand sich direkt in der Station Stadelhofen. Die Strecke war einspurig.

Die Fahrzeit Zürich HB – Letten betrug um die 4 Minuten.

Streckenskizze

Was blieb erhalten? Stand 2021

Der grosse Viadukt über dass Industriequartier und die Brücke über die Limmat blieben erhalten und sind zu einem wunderbaren Füssgängerweg ausgebaut. Das Trassee bis zum Lettentunnel ist ebenfalls erhalten. Auch das Stationsgebäude steht noch und dient nun andern Zwecken. Der Lettentunnel wurde aus Stabilitätsgründen verfüllt. Das untere, nun zugemauerte Tunnelportal ist noch sichtbar. In Stadelhofen ist vom Lettentunnel durch den Bau des Hirschengrabentunnels nichts mehr zu sehen.

Bahnwandern 2021

Noch nicht vorhanden!

 

Allgemeine Daten

Betriebsaufnahme             1894
Betriebseinstellung             1989
Streckenabbruch             1995
Ersatzbetrieb   neue Tunnelstrecke ab Tiefbahnhof Zürich HB
Streckenlänge           5,7  km
Aufgehobene Stationen / Haltestellen               1
Betriebsart          Elektrisch

 

Stationsskizze

Bilder aus der Betriebszeit

Noch nicht vorhanden!

Fahrplanausschnitt 1984

Fotos nach der Betriebseinstellung  (Spurensuche 2021)

 

 

 

 

Literatur

Schienennetz Schweiz,  AS Verlag